Metamodell

Die drei Ebenen des modularen Metamodells

Vereinigung unterschiedlicher Abstraktionen und Vorgehen

Angelehnt an das Requirements Information Model (RIM) sind bei der agilen Skalierung drei Ebenen notwendig. Die Ebenen dienen der Fokussierung auf die relevante fachliche Tiefe, der zielgerichteten Kommunikation und Koordniation sowie der Abstimmung verschiedene Vorgehensweisen im Unternehmen.

Herausforderung

Nach den Lean-Prinzipien gilt es, Verschwendung zu  vermeiden. Im Kontext der Umsetzung von Anforderungen bedeutet dies, zum richtigen Zeitpunkt in der passenden fachlichen Tiefe zu arbeiten. Die Ebenen stellen keine Hierarchie im klassischen Sinne dar. Wir abstrahieren fachliche Tiefe und tauschen uns darüber aus.

Strategie und Portfoliomanagement

Auf erster Ebene der Strategie und des Portfoliomanagements geht es darum, zu definieren, was die richtigen Umsetzungsthemen sind. Die folgenden Fragestellungen können hier beantwortet werden: 
  • Was ist unsere Vision, an der wir all unser Handeln ausrichten? 
  • Was sind die Ziele, die uns als Organisation zusammenhalten und eine Richtung geben? 
  • Haben wir ein gemeinsames Verständnis, worum es geht und welchen Wert liefert es uns? 
  • In welcher Reihenfolge wollen wir was angehen, um den geschaffenen Wert für das Unternehmen zu maximieren? 
  • Kann der Bedarf in sinnvolle Inkremente zerlegt werden, um früh ersten Wert zu generieren?
Auf einer groben Abstraktion müssen Maßnahmen definiert, priorisiert und den entsprechenden Teams zugeordnet werden. 

Mittelfristige Perspektive und Koordination

Wenn klar ist, welche Vorhaben warum und in welcher Reihenfolge umgesetzt werden sollen, müssen wir das Verständnis über diese vertiefen, Lösungsansätze (hier noch auf abstraktem Niveau!) bewerten und die Umsetzung abstimmen. Strategische und umsetzende Ebene treffen hier zur gemeinsamen Ausrichtung zusammen. Die folgenden Fragestellungen sind hier wichtig:
  • Mit welcher Vorgehensweise kann das Vorhaben am sinnvollsten umgesetzt werden? 
  • Welche Einheiten sind daran beteiligt? 
  • Wie kann die Umsetzung so strukturiert werden, dass die Einheiten möglichst autonom operieren können? 
  • Wie erfolgt die Abstimmung, wenn dies nicht zu 100% möglich ist? 
  • Wie und wann werden aufgelöste Abhängigkeiten wieder zusammengeführt? 
  • Wie erfolgt generell die Integration der Arbeit aller Einheiten?
Das Ergebnis kann zum Beispiel eine Release- oder Meilensteinplanung sein.

Umsetzung

Jede Einheit soll möglichst autonom - d. h. selbstorganisiert und unabhängig  - von anderen arbeiten können. Das bedeutet, dass die operierende Einheit seine Rollen und seinen Ablauf selbst bestimmt. Aber auch die Ausgestaltung der konkreten Problemlösung obliegt ihr. Die operierende Einheit ist selbstorganisiert - aber nicht losgelöst. Es wird auf die in der zweiten Ebene abgestimmten Synchronisationspunkte hin gearbeitet - immer unter Berücksichtigung der Vision und der Ziele der Organisation.

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Kooperationspartner

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